Hometrainer

Ein Hometrainer ist das richtige Werkzeug, um auch in den kalten Wintertagen, wo man vielleicht nicht gerade draussen auf dem Velo sitzt, trotzdem fit zu bleiben. Generell gibt es drei Arten von Hometrainern fürs Fahrrad.

Freie Rolle

Wie der Name schon sagt, fährt man bei diesem Trainer auf drei freien Rollen und ist nicht eingespannt. Die Rollen lassen sich auf den Radstand deines Fahrrads anpassen. Bei den meisten Geräten dieser Art lässt sich der Wiederstand nicht einstellen. Ausser bei sehr teuren Modellen.

  • Vorteile: Durch das freie Bewegen auf den Rollen werden gleichzeitig auch Balance und Koordination trainiert. Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht und das kleine Packmass dieses Trainers, was für gute Verstauungsmöglichkeiten sorgt.
  • Nachteile: Man muss die ganze Fahrt über hochkonzentriert sein, um unfreiwilliges absteigen zu vermeiden. Die freien Rollen sind auch lauter als die anderen Varianten.
Freie Rolle

Feste Rolle

Bei diesem Trainer spannt man das Hinterrad mit einem Schnellspanner im Gerät ein. Falls man ein Fahrrad mit Steckachse hat, braucht man einen speziellen Adapter um das Velo zu montieren. Diesen gibt es ab etwa 30.- Franken.

  • Vorteile: Der offensichtlichere Vorteil gegenüber der Freien Rollen ist, dass man keine Angst haben muss umzufallen oder absteigen zu müssen. So kann man sich unbeschwert z.B einen Film anschauen. Ein weiterer Vorteil ist die grosse Preisspanne. Einsteigermodelle gibt es schon ab 150.- Franken. Je nach Modell lässt sich der Widerstand über die Schaltung oder über einen Widerstands-Verstellmechanismus vom Lenker oder auch interaktiv verstellen.
  • Nachteile: Das Eigengewicht ist je nach Modell doch relativ schwer, willst du die Rolle auch mal transportieren, solltest du das bedenken. Die Geräuschentwicklung ist auch hier ein Manko, was bei Mietwohnungen, wegen der aufkommenden Vibration, ein Problem sein könnte. Spezielle Rollen-Reifen sind zu empfehlen.
Feste Rolle

Wheel-off-Trainer

Hier wird das Hinterrad ausgebaut. Im Prinzip ist diese Art der Rollentrainer mit der festen Rolle vergleichbar. Diese Variante ist für Schnellspanner und Steckachsen verfügbar.

  • Vorteile: Da man das Hinterrad abnimmt gibt es keinen Reifenverschleiss. Ausserdem ist die Geräuschentwicklung bei diesem Trainer sehr gering. Der ausgezeichnete Rundlauf ist auch ein Vorteil.
  • Nachteil: Diese Trainer sind schon etwas teurer in der Anschaffung. Ab 500.- aufwärts geht es dann los.
Trainings Rolle

Zubehör

  • Vorderradstütze Ein Unterstellblock, der unter dem Vorderrad platziert wird, dieses anhebt und damit für eine normale Sitzposition sorgt. Unerlässlich, wenn das Fahrrad hinten in einem Rollentrainer fixiert und dadurch dort angehoben ist. (Natürlich unnötig bei freier Rolle.)
  • Trainingsmatte Meist aus dickerem Schaumstoff oder Gummi, erfüllt die Matte gleich zwei Funktionen. Einmal dämpft sie die Geräuschentwicklung während des Betriebs und ausserdem fängt auch sie den Schweiss auf und schützt so Teppich oder Parkett.
  • Trainingsreifen Bei Rennrädern mit Slicks nicht zwingend nötig, aber gerade bei häufigem Betrieb eine lohnende Investition. Ein guter Trainingsreifen ist auf die Belastungen von Rollen spezialisiert und heizt sich nicht so stark auf wie ein Strassenreifen. Dadurch hält er länger und ist zudem noch günstiger als die meisten guten Strassenreifen. Bei Mountainbikes ist so ein Reifen Pflicht, denn Stollenreifen sollten auf einer Rolle nicht verwendet werden.